Aus dem Tagebuch einer Nomadin

Österreichs Außenhandel

26/10/2009 · Kommentar schreiben

Kurze PowerPoint-Präsentation über den österreichischen Außenhandel

Aussenhandel

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Balanced Scorecard

01/04/2009 · Kommentar schreiben

Controlling: Balanced Scorecard

This content is taken from a PowerPoint Presentation

Balanced Scorecard
Leistungsmesssystem eines Unternehmens muss die Dynamik des Geschäftssystems entlang der Zeitachse erfassen

BSC
Es muss nicht nur die jeweils kurzfristigen Leistungen oder Performance = Effizienz beim Einsatz und der Verwertung von Intangible Assets und die längerfristige Effektivität, dh den Erfolg beim Aufbau von auf Intangible Assets basierenden neuen Geschäftssystemen transparent machen, sondern auch
die dynamische Beziehung zwischen diesen beiden Bereichen.

Beispiel Skandia: Navigator
Liefert finanzielle Ergebnisse + Kennzahlen und Parameter zum Wissenskapital
Zahl der Kundenverträge: liefert Hinweis auf den Wert, der für unsere Kunden geschaffen wird
Zahl der Verträge pro Mitarbeiter: erlaubt Rückschlüsse auf die Effektivität unserer Vorgangsweise und unserer Gesamtorganisation
Anteil der Prämien aus neuen Produkten – Hinweis auf den Erfolg von vergangener Produktinnovation

Balanced Scorecard
David P. Norton (Managementberater)
Robert S. Kaplan (Harvard Professor)
1992 zum ersten Mal BSC in Harvard Business Review beschrieben
BSC ist ein Managementsystem, das sich nicht ausschließlich auf finanzielle Informationen, sondern auf wichtige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators – KPI) stützt.

Balanced Scorecard
Konzept von Kaplan/Norton basiert auf eingehenden Untersuchungen erfolgreich geführter Unternehmen
Diese Unternehmen zeigten ausgewogene, systematische Vorgangsweise bei
Management der Kundenanforderungen
Internen Prozesse
Innovation und Weiterbildung
Finanzielle Leistung

Key Performance Indicators
In 4 Perspektiven gliedern
Finanzielle
Kunden/Markt
Interne
Innovations-/Lernperspektive

BSC
Eines der erfolgreichsten Management – Konzepte
50 % der größten amerikanischen Firmen wenden dieses Konzept an
1996: Buch BSC
2001: Buch „Strategisch fokussierte Organisation“

Strategie
Norton: Strategie war schon immer wichtig
Heute anders: Geschwindigkeit der Veränderungen (Wissensarbeiter)
Heute wird Wert durch Intangible Assets ermöglicht (Wissen der MA, Computersystem und Software, Arbeitsabläufe, Unternehmenskultur, die Innovation ermöglicht)
IA – schwer quantifizierbar, bestimmen jedoch über Erfolg oder Misserfolg

Strategie
Strategie = die Methode, mit der eine Organisation für Aktionäre oder Stakeholder Wert schafft
Strategie definiert, wie Wert erzeugt wird
Neu: es gibt keine 1:1 Beziehung zwischen IA wie dem Wissen eines Mitarbeiters und dem finanziellen Ergebnis
zB ein MA – 1 Monat auf Schulung – kann nicht direkt aufzeigen, dass Verkaufszahlen steigen oder Kosten sinken
Training  Qualiltätssteigerung  Vertrauen der Kunden steigt  vielleicht Verbesserung der Verkaufszahlen

Logik in 4 Schritten
Zwischen Training und Ergebnis
Strategie ist Beschreibung dieser Schritte

Unterschied zwischen alter und neuer Ökonomie
Wert eines einzelnen IA lässt sich nicht isoliert festsetzen
Es ist wie bei einem Kochrezept – es bedarf mehrerer Zutaten

Schulung eines einzelnen MA
Informationssystem
Incentive-Programm
Führung
Balanced Scorecard
Es bedarf der Kombination mehrerer Assets, um Ergebnis zu erzielen
Finanzsystem kann diesen Prozess unmöglich beschreiben
Finanzsystem produziert nur Momentaufnahmen
FS ist nicht in der Lage, die zeitliche Logik von Ursache – Wirkung darzustellen
Finanzsysteme sind singulär: Arbeit ist eine Kategorie, der Lagerbestand eine andere
FS sind nicht in der Lage, verschiedene Assets zu einem strategischen Rezept zu integrieren
Daraus resultiert die Popularität der BSC

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Frühling in Paris

27/03/2009 · Kommentar schreiben

Jahre später sollte Francis sich mit Bedauern an jene Frühlingstage in Paris erinnern. Der Frühling ließ sich noch Zeit. Er hatte es nicht eilig in diesem Jahr. Kaum ein Tag, an dem nicht ein heftiger Wolkenbruch niederging. Rosa und weiße Kastanienkerzen waren wohl die markantesten Frühlingsboten. Sie ließen die neue Sommermode in den Schaufenstern blass und farblos erscheinen. Neben dem herrlichen Gemälde „Harmonie in Rot“ von Matisse mussten sich allerdings auch die prachtvollen Kastanien geschlagen geben.

Ende April öffnete die Foire de Paris an der Porte Versailles ihre Pforten. Hunderte von Ausstellern machten mit mehr oder weniger Geschmack einen unbeschreiblichen Lärm, um die Besucher auf ihre neuesten Produkte aufmerksam zu machen. Die verschiedenen Hallen waren unterschiedlichen Themen gewidmet. Von der Gartenausstellung über Schmuck und Antiquitäten bis hin zu textilem Ramsch aus der ganzen Welt reichte die Palette. Sehr gefragt war der Guiness-Stand, an dem das herrlich bittere irische Bier ausgeschenkt wurde. Aber auch wer karibische Drinks bevorzugte, kam auf seine Kosten.

Francis hatte tags zuvor das Hotel gewechselt. Von der Rue Bourgogne zog sie in die Rue de l’Université. Von einem bezaubernden, kleinen Familienhotel in ein etwas größeres, auch teureres. Zu ihrem Entzücken war dieses Hotel auf eine sehr geschmackvolle, individuelle Art möbliert. Das Badezimmer war über eine Stiege zu erreichen. Herrlich, am Morgen beim Duschen von den Sonnenstrahlen begrüßt zu werden, in einer Umgebung, die das Auge erfreute: weiße Kacheln von schmalen grünen Bändern unterbrochen, die Dachkonstruktion in die Gestaltung mit einbezogeen, weiß gestrichen, dazu exklusive Seifen und Duschgels von einem französischen Hersteller. Unter dem Fenster formten die Fliesen ein sanftes Halbrund. Francis fühlte sich herrlich.

In dieser ansprechenden Umgebung schaffte sie es sogar, täglich einige Gymnastikübungen zu machen, obwohl sie nur wenige Stunden schlief, denn die Abende waren mit Programmen voll ausgefüllt – Abendessen mit Kollegen z.B. Heute abends war sie bei einer Österreicherin eingeladen, die in Paris lebte und mit einem Franzosen verheiratet war. Cathy war eine elegante, schlanke Dame, die mit ihrer Familie ein Penthouse in unmittelbarer Nähe der Champs Elysées bewohntee. Ihr Mann verdiente als Immobilienmakler offenbar nicht schlecht. Francis war neugierig auf die Wohnung. Zwei Seelen stritten in ihrer Brust. Die eine wäre gerne mit dem netten Franzosen ausgegangen, den sie vor einigen Tagen kennen gelernt hatte. Paris und die Liebe gehörten für sie zusammen. Die andere wollte unbedingt das Domizil dieser Kollegin, ihren Ehemann und ihre Familie kennen lernen. Endlich bot sich ihr die Chance, einen Blick hinter die Kulissen jenes Lebensstils zu werfen, den sie bisher nur aus Hochglanzmagazinen kannte. Lange überlegte sie hin und her, welcher Option sie den Vorzug geben sollte, bis die Vernunft siegte. Den jungen Franzosen kenne ich doch kaum, dachte sie. Enttäuscht nahm Jean die Absage zur Kenntnis, während sie kurze Zeit später in einem bis zum letzten Buch durchgestylten Wohnzimmer auf einer schwarzen Ledercouch Platz nahm.

Der Hausherr begrüßte nur ganz kurz die Gäste und verschwand nervös mit seinem Handy in sein Arbeitszimmer. Auch die beiden Töchter wirkten gehetzt. Das familiäre Klima schien alles andere als harmonisch zu sein – trotz der äußeren Harmonie der Wohnungseinrichtung. Keiner der anwesenden Gäste verspürte Lust, sich länger als unbedingt notwendig in diesen Räumen aufzuhalten. Nachdem sie die Wohnung besichtigt und gebührend bewundert hatten, brachen sie auf und aßen in einem netten Restaurant am Montmartre zu Abend. Dort war die Atmosphäre wesentlich lockerer und entspannter. Das Essen schmeckte phantastisch, der Wein ebenso, und die Preise waren moderat.

Ein gutes Essen, gute Gespräche mit netten Menschen – in einer Stadt, die Paris heißt. Fröhlich und ausgelassen beschloss die Runde, den abendlichen Streifzug fortzusetzen.

Der Lionel Hampton Jazz Club im Meridien stand als nächster Punkt auf dem Programm. Dort sollte an diesem Abend ein österreichischer Saxophonist spielen. Die Musik und die Stimmung im Meridien waren ausgezeichnet. Der Cocktail schmeckte köstlich. Während sie der Musik lauschte, ließ Francis in Gedanken den Abend Revue passieren: den hektischen Immobilienmakler, die traumhaft schöne Wohnung, in der jedes Objekt auf seinem genau abgezirkelten Platz lag, die unglücklichen Mädchen und ihre Mutter, ebenso nervös und fahrig wie ihr Mann. Keiner schien das Privileg, in dieser Stadt in herrlicher Lage so formvollendet zu wohnen, auszukosten. Francis hatte es sich in ihrer Phantasie bisher immer als den Gipfel irdischen Glücks vorgestellt, in Paris zu wohnen und zu arbeiten. Ihre Bekannte hatte dies alles, glücklich war sie allerdings nicht. Trotz aller Ästhetik hatten sich die Gäste in der Wohnung nicht wohlgefühlt. Es fehlte etwas Wesentliches – der liebevolle Umgang miteinander. Man spürte die vergiftete Atmosphäre.

War die Befriedigung der Neugierde es wert gewesen, auf ein amouröses Abenteuer zu verzichten? Francis war sich dessen nicht mehr sicher. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, mit Jean auszugehen.

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Adam Smith

26/03/2009 · Kommentar schreiben

Adam Smith, der Erfinder des Kapitalismus, träumte von einem idealen, atomisierten Wettbewerbsmarkt unendlich vieler winziger Anbieter.

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Zitat

24/03/2009 · Kommentar schreiben

Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft

 

Salvador Dali

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Hand-Orakel

22/03/2009 · Kommentar schreiben

Geh’! gehorche meinen Winken,

Nutze deine jungen Tage,

Lerne zeitig klüger sein:

Auf des Glückes großer Waage

Steht die Zunge selten ein:

Du musst steigen oder sinken,

Du musst herrschen und gewinnen,

Oder dienen und verlieren,

Leiden oder triumphieren,

Amboß oder Hammer sein.

GOETHE

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Multinationale Konzerne

17/03/2009 · Kommentar schreiben

Multinationale Konzerne sind

Unternehmenszusammenschlüsse, die Produktionsstätten in vielen Ländern haben.
Wichtigste unternehmenspolitische Entscheidungen erfolgen im Stammland (oft USA)

Merkmale der Multis
Ausnutzung des internationalen Gefälles der Lohnkosten
Optimale Umgehung von Zoll- und Handelsschranken – geliefert wird aus dem Land mit dem größten Zollvorteil und den geringsten Handelsbeschränkungen
Minimierung der Steuerbelastung
Gewinne werden in Länder mit niedriger Gewinnbesteuerung verlagert
Konzentration der Forschung und Entwicklung auf wenige Standorte

Kritik an den Multis
Blockieren in Entwicklungsländern das Entstehen einer leistungsfähigen heimischen Industrie
Kurzfristig Schaffung von Arbeitsplätzen, Flucht in Länder mit noch niedrigeren Lohnkosten
Zoll- und Steuervorschriften werden umgangen
In Ländern mit unzureichenden Umweltbestimmungen wird umweltschädigend produziert
Politische Ziele: Unterstützung von Parteien, die den Multis günstigere gesetzliche Bestimmungen garantieren

Beispiele für Multis
ITT (USA)
General Motors (USA)
Standard Oil (USA)
Royal Dutch Shell (NL, GB)

Organschaft
Begriff des Steuerrechts
Entsteht, wenn rechtlich selbständiges Unternehmen in ein übergeordnetes Unternehmen (Organträger) so eingegliedert wird, dass es seine wirtschaftliche Selbständigkeit verliert.

Mergers & Acquistions
Mergers = Fusion = freiwilliger Zusammenschluss
Acquisition = Aufkauf eines kleineren U. durch ein größeres

Ziele von M & A
Erlangung von Marktmacht
Synergieeffekte
Erwerb funktionierender Vertriebsnetze
Erwerb zukunftsträchtiger Technologien
Nutzung von Standortvorteilen

Arten der Übernahme
Friendly Takeover: Verhandlungsweg
Hostile Takeover: Feindliche Übernahmen durch allmählichen Erwerb von Anteilen über die Börse oder durch öffentliche Übernahmeaufrufe (Tender Offer)
Beispiele: Vodafone, Mannesmann, Swissair, AUA

Probleme von M &A
Probleme der Unternehmensbewertung
Angst vor Konkurrenz führt zu überhöhten Preisen
Vereinheitlichung der Organisation
Vereinheitlichung der Unternehmenskultur

Strategien zur Abwehr feindlicher Übernahmen
Festlegung von Höchststimmrechten (einzelne Aktionäre 5-10%)
Festlegung besonders hoher qualifizierter Hauptversammlungsmehrheiten (Super Majority Provision für Schlüsselentscheidungen wie Bestellung und Abberufung von AR-Mitgliedern oder Abschluss von Fusionsverträgen)
Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts – Unterbringung junger Aktien bei befreundeten Investoren)
Erwerb eigener Aktien – rechtliche Grenze in Europa – höchstens 10 %
Wechselseitige Beteilígungen von befreundeten Unternehmen
Pac-Man-Abwehr: Das zu übernehmende U. kauft die Aktien des feindlichen Interessenten auf
Golden Parachutes: Top-Management lässt sich kurz vor einer feindlichen Übernahme langjährige Verträge und hohe Pensionsabfertigungen zusichern – senkt Attraktivität
White Knight: Finden eines wohlgesinnten Kaufinteressenten

Unternehmensentflechtungen
Sind üblich bei Unternehmenssanierungen
Bei Verringerung des Diversifikationsgrades eines Konzerns
Tochtergesellschaften

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Kartelle

13/03/2009 · Kommentar schreiben

Merkmale von Kartellen
Vertragliche Basis
Wirtschaftliche und rechtliche Selbständigkeit der beteiligten U.
Horizontaler Zusammenschluss (gleichartige und gleichstufige U.)
Beschränkung des Wettbewerbs
Frühstückskartelle
Kartellartige Absprachen, die ohne schriftliche Vereinbarung zwischen konkurrierenden Unternehmen getroffen werden (bei einem Arbeitsessen)

Kartelle niederer Ordnung
Kartell regelt nur die Liefer- und Zahlungsbedingungen. Produktion und Absatz bleiben unbeeinflusst.

Kartelle höherer Ordnung
Vertragliche Regelungen gehen über die Liefer- und Zahlungsbedingungen hinaus.

Konditionenkartelle
Zahlungsziel
Erfüllungsort
Regelung der Transport-, Versicherungs- und Verpackungskosten
Garantie- und Reklamationsfristen
Skonti und Rabatte
Wettbewerb wird auf Preis und Qualität reduziert (Lesezirkel)

Preiskartelle
Kalkulationskartell: Kalkulationsschema wird festgelegt
Mindestpreiskartell
Einheitspreiskartell: Preiskonkurrenz völlig ausgeschaltet. Stilllegung von U., bei denen der Einheitspreis die Kosten nicht deckt.
Markenschutzkartell: Preisbindung der zweiten Hand im Handel

Produktionskartelle
Kostensenkung: Normungs- und Typisierungskartell (kw bei Automotoren)
Spezialisierungskartelle (Möbel)
Patentverwertungskartelle
Kontingentisierungskartelle

Absatzkartelle (Vertriebskartelle)
Absatzgebiet wird aufgeteilt
Rayonnisierungskartelle
Exportkartelle: Beschränkung der Konkurrenz auf den Exportmärkten – gemeinsame Absatzorganisation, gemeinsame Werbung

Syndikat
Verkauf für die kartellierten Unternehmungen erfolgt zentral über eine eigene Verkaufsorganisation
Meist Rechtsform GesmbH, deren Gesellschafter die kartellierten Unternehmen sind

Kartellgesetzgebung
Ausnahme Bagatellkartelle (Marktanteil < 5 %)
Vereinbarungen müssen in das Kartellregister eingetragen werden
Eintragung kann abgelehnt werden, wenn Kartell zu Preissteigerungen und Beschränkungen des Angebotes führt oder in Widerspruch zu EU-Recht steht
Kartellregister liegt zur öffentlichen Einsicht auf.
Seit 2002 eigene Bundeswettbewerbsbehörde
http://www.bib.gv.at/

Wirtschaftliche Beurteilung der Kartelle
Gegner:
 Wettbewerb ganz oder tw. Ausgeschaltet
Preise überhöht
Marktbeherrschende Unternehmensgruppen, die technischen und wirtschaftlichen Fortschritt hemmen bzw. politische Macht ausüben

Befürworter:
Marktregelnde Absprachen führen zu gleichmäßiger Produktion und Beschäftigung
Ruinöser Wettbewerb wird ausgeschaltet
Technischer Fortschritt wird besser genutzt
Kartell sichern dem Konsumenten sichere Versorgung und gleichmäßige Beschäftigung

Konzerne – Merkmale
Kapitalmäßige Verflechtung
Einheitliche Leitung

Konzernarten
Horizontale: gleichartige und gleichstufige U. schließen sich zusammen mit dem Ziel der Rationalisierung, Marktbeherrschung
Vertikale: gleichartige, aber verschiedenstufige U. schließen sich zusammen – Ziel ist Sicherung der Vorleistungen und des Absatzes
Diagonale: leistungsmäßig kein Zusammenhang. Ziel ist die Erzielung der maximalen Rentabilität durch Risikostreuung über mehrere Branchen, optimale Verwendung von liquiden Mitteln, Verminderung der Besteuerung durch Gewinnverlagerung in Länder mit niedrigerer Besteuerung

Holdinggesellschaften und Trusts
Holding: Dachgesellschaft eines Konzerns, die die Mehrheit der Aktien hält und die Leitung übernimmt. Produktion und Vertrieb bleiben bei den verwalteten U.
Trust: Ergebnis einer Konzernbildung unter Verwendung einer Holdinggesellschaft oder Resultat der Verschmelzung von Großunternehmen zu rechtlichen Einheiten

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Alles Leben ist Problemlösen

10/03/2009 · Kommentar schreiben

Alles Leben ist Problemlösen.
Über Erkenntnis, Geschichte und Politik.

Diese Buch von Karl R. Popper lese ich gerade zum zweiten Mal.
Aus dem Inhalt:

Fragen zur Naturerkenntnis

Wissenschaftslehre in entwicklungstheoretischer und logischer Sicht
Wissenschaftliche Reduktion und die essentielle Unvollständigkeit der Wissenschaft
Bemerkungen eines Realisten über das Leib-Seele-Problem
Die Erkenntnistheorie und das Problem des Friedens
Die erkenntnistheoretische Position der Evolutionären Erkenntnistheorie
Kepler: Seine Metaphysik des Sonnensystems und seine empirische Kritik

Gedanken zu Geschichte und Politik

Zum Thema Freiheit
Über Geschichtsschreibung und den Sinn der Geschichte
Zur Theorie der Demokratie
Bemerkungen zur Theorie und Praxis des demokratischen Staates
Freiheit und intellektuelle Verantwortung
Alles Leben ist Problemlösen
Gegen den Zynismus in der Interpretation der Geschichte
Kriege führen für den Frieden
Gedanken über den Kollaps des Kommunismus: Ein Versuch die Vergangenheit zu verstehen, um die Zukunft zu gestalten
Von der Nowendigkeit des Frieden.

Poppers vierstufiges Schema , das für die Wissenschaftstheorie charakteristische ist:
1. Das ältere Problem
2. versuchsweise Theorienbildungen
3. Eliminationsversuche durch kritische Diskussion, einschließlich experimenteller Prüfung
4. die neuen Probleme, die aus der kritischen Diskussion unserer Theorien entspringen.

Popper, Karl R.: Alles Leben ist Problemlösen. Über Erkenntnis, Geschichte und Politik. München 1994. Piper. S. 32

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Gedanken zum Sonntag

08/03/2009 · Kommentar schreiben

Substanzwert und Ertragswert können zur Bewertung eines Unternehmens verwendet werden. Worin bemisst sich nun mein Wert?

Aus der Substanz? Aus der geistig-körperlich-emotionalen Basis? Spielt dabei auch die Masse des Gehirns eine Rolle? Alle Informationen, die dort verarbeitet wurden, alle Denk- und Lernprozesse. Daraus resultierend der Output in Schule, Studium, Beruf und Freizeit. Die körperliche Substanz aus Knochen, Muskeln und Fett. Der emotionale Bereich als Produkt aller Erfahrungen, freudvollen und leidvollen, aller Empfindungen – liebenden und hassenden. Wie wird der Wert eines Menschen wirklich gemessen? Nur am materiellen Besitz? Denn durchlittenes Leid und überwundene Schmerzen zeigen sich ja höchstens in ein paar Falten mehr.

Wahrscheinlich kann ich meinen Wert nur selbst bemessen, an den Siegen, die ich über mich selbst errungen habe.

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